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Marketing für Garagen in der Schweiz: 8 Massnahmen für mehr Kunden

Die meisten Garagen leben von Stammkunden und Empfehlungen. Neue Kunden suchen heute aber zuerst bei Google: „Garage in der Nähe“, „Reifenwechsel Winterthur“ oder „Occasion Golf Zürich“. Wer dort nicht auftaucht, verliert Aufträge an die Konkurrenz im Nachbardorf. Diese acht Massnahmen bringen mit wenig Budget spürbar mehr Anfragen.

Mark-Antonio Bosnjak

Mark-Antonio Bosnjak

04.10.2026 · 7 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Das Google-Unternehmensprofil und Bewertungen bringen bei lokalen Suchen oft am meisten Anrufe.

Eine schnelle, mobile Website mit klaren Leistungen und Kontaktmöglichkeiten macht aus Besuchern Kunden.

Saisonale Anlässe wie Reifenwechsel und MFK eignen sich ideal für Erinnerungen an bestehende Kunden.

Occasionen gehören auch auf die eigene Website, nicht nur auf Plattformen.

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1. Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen

Bei Suchen wie „Garage in der Nähe“ zeigt Google zuerst eine Karte mit drei Betrieben. Grundlage dafür ist das kostenlose Google-Unternehmensprofil. Wählen Sie die passende Hauptkategorie (z. B. „Autowerkstatt“ oder „Autohändler“), tragen Sie alle Leistungen ein und halten Sie die Öffnungszeiten aktuell, auch an Feiertagen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: siehe unseren Ratgeber zum Google-Unternehmensprofil.

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2. Bewertungen systematisch sammeln

Bewertungen beeinflussen, ob Sie in der Karte erscheinen und ob jemand anruft. Fragen Sie zufriedene Kunden direkt bei der Fahrzeugübergabe, am einfachsten mit einem QR-Code am Empfang oder einem Link auf der Rechnung. Beantworten Sie jede Bewertung kurz und sachlich, auch die kritischen.

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3. Eine Website, die auf dem Handy funktioniert

Die meisten Suchen nach einer Garage passieren auf dem Handy, oft unterwegs. Die Website muss deshalb schnell laden und auf den ersten Blick zeigen: was Sie anbieten, wo Sie sind und wie man Sie erreicht. Ein Anruf-Button und ein einfaches Anfrageformular sind wichtiger als ein aufwendiges Design.

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4. Eine eigene Seite pro wichtiger Leistung

Wer „MFK Vorbereitung“ oder „Klimaservice“ sucht, findet eher eine Seite, die genau dieses Thema behandelt, als eine allgemeine Startseite. Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Leistungen auf eigenen Unterseiten und nennen Sie dabei Ihren Ort und die umliegenden Gemeinden.

  • Service und Reparaturen (mit Marken, die Sie betreuen)

  • MFK-Vorbereitung

  • Reifenwechsel und Reifenhotel

  • Klimaservice, Carrosserie, Glas

  • Occasionen und Neuwagen

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5. Occasionen auch auf der eigenen Website zeigen

Plattformen wie AutoScout24 bringen Reichweite, aber dort steht Ihr Fahrzeug direkt neben der Konkurrenz. Zeigen Sie Ihre Occasionen zusätzlich auf der eigenen Website. So bleiben Interessenten bei Ihnen, und Google findet Ihre Seite auch bei Modellsuchen.

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6. Saison-Erinnerungen an bestehende Kunden

Reifenwechsel im Frühling und Herbst, die nächste MFK oder der fällige Service sind perfekte Anlässe, sich bei Kunden zu melden. Eine kurze E-Mail oder SMS mit einem Link zur Terminanfrage füllt die Werkstatt in den ruhigeren Wochen. Halten Sie sich dabei an die Regeln für Werbenachrichten und bieten Sie immer eine einfache Abmeldemöglichkeit an.

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7. Einträge in Schweizer Verzeichnissen pflegen

Prüfen Sie Ihre Einträge auf local.ch, search.ch und in Branchenverzeichnissen. Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall gleich geschrieben sein. Das hilft Kunden und gibt Google zusätzliche Bestätigung, dass Ihre Angaben stimmen.

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8. Messen, was funktioniert

Fragen Sie neue Kunden, wie sie auf Sie gekommen sind, und schauen Sie im Google-Unternehmensprofil nach, wie viele Anrufe und Routenanfragen kommen. Mit der kostenlosen Google Search Console sehen Sie, für welche Suchbegriffe Ihre Website erscheint. So investieren Sie Zeit und Geld dort, wo es wirklich Kunden bringt.

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Womit sollten Sie anfangen?

Wenn Sie nur wenig Zeit haben: zuerst das Google-Unternehmensprofil und Bewertungen (Massnahmen 1 und 2). Das kostet nichts und wirkt oft schon nach wenigen Wochen. Danach lohnt sich eine schnelle Website mit klaren Leistungsseiten, weil sie langfristig Anfragen bringt, ohne dass Sie für jeden Klick bezahlen.

Mehr Anfragen für Ihre Garage

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wo Ihre Garage bei Google steht und welche Massnahmen bei Ihnen am meisten bringen.

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Häufige Fragen

Viele der wichtigsten Massnahmen kosten nur Zeit: Google-Unternehmensprofil, Bewertungen und Verzeichniseinträge. Für eine professionelle Website mit Leistungsseiten und Occasionen sollten Sie mit einem einmaligen Betrag rechnen. Bei MAPSOL gibt es Garage-Websites ab CHF 999.

Sie kann sich lohnen, zum Beispiel für die Reifenwechsel-Saison. Ohne gutes Google-Profil und eine überzeugende Website verpufft das Budget aber schnell. Wir empfehlen, zuerst die Grundlagen zu schaffen.

Ein vollständiges Google-Profil und neue Bewertungen wirken oft innerhalb weniger Wochen. Eine bessere Platzierung der Website bei Google braucht meist zwei bis sechs Monate.

Es ist kein Muss. Für die meisten Garagen bringen Google-Profil, Bewertungen und Website mehr neue Kunden. Social Media eignet sich gut, um Occasionen und das Team zu zeigen, wenn Sie regelmässig Zeit dafür haben.

Mark-Antonio Bosnjak

Geschrieben von Mark-Antonio Bosnjak, Gründer von MAPSOL (Webentwicklung & Automatisierung, Zürich).

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